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Hanfbäumchen und die 7 Sandler

Es war einmal eine rothaarige Hofer Kassiererin, jeden Tag sah sie sich die Menschan an, die bei Hofer einkauften. Da waren: Familien, arme Schüler und zum überwiegenden Teil alte Großmütter, die der festen Überzeugung waren, dass nur die Krapfen bei Hofer, die einzig waren seien.
Und so saß sie da Tag für Tag, dachte an die gute alte Zeit als man die Preise der Waren noch eintippen musste.
Fürher war es nicht aufgefallen, wenn einmal 500 Schilling in der Kasse fehlten, weil auch die beste Kassiererin kann sich ja schließlich mal um 500 Schilling beim herausgeben irren, oder etwa nicht?
Naja, auf alle Fälle beschloss die gute Frau eines Tages, dass sie, seit sie nun schon aus der Kasse klaute eine ganz ernormes Sümmchen angehäuft hatte, und das es nun endlich Zeit wurde, sich ein Kind zuzulegen.
So machte sie sich nach Feierabend auf in das Gangsterviertel der Stadt. Dort verbrachte sie seit ihrer Kindheit schon Abend für Abend.
Sie ließ sich an diesem Abend von irgendeinem Drogenboss ein Kind anhängen. In weiser Vorraussicht, dass dieser dann auch ordentlich Alimente zahlen könnte, vorrausgesetz er wird nicht von der Polizei geschnappt.
So verstrich die Zeit und ehe sich versah lag sie auch schon bei der Entbindung. Leider war sie bekifft, weil der Vater ihres Kindes -der aber noch nichts von seinem Glück und den ihm bevorstehenden Zahlungen wusste- eine neue Lieferung bekommen hatte.
Also lag sie im Kreissaal und bekahm außer vieler bunter Farben und dass ihr Kind angeblich grün-rot gestreift mit blauen Punkten war, nicht wirklich was mit.
Und tatsächlich, das Kind war grün-rot gestreift und hatte auf jedem Arm drei himmelblaue Punkte.
Die rothharige Kifferin fand das so „shibby“, dass sie beschloss, ihr Kind zum Andenken an diese Entbindung Hanfbäumchen zu nennen.
Leider verlor Hanfbäumchen je älter sie wurde ihre Streifen. Ihre Mutter war daraufhin so frustriert, dass sie beschloss damit anzufangen, Heroin zu nehmen.
An diesem Abend aber hatte sie Pech und sie und der Drogenboss wurden von der Polizei verhaftet. Aber die Hofer Kassiererin war -wie alle anderen Hofer Kassiereinnen- ja nicht von gestern und hatte vorsorglich alle Einnahmen des Drogenbosses auf ihr Konto abgezweigt und seine Vorräte bei sich zu Hause in den Kühlschrank, den Kleiderschrank, den Wandschrank und den Glasschrank gelegt. Das mit dem Glasschrank war keine so gute Idee weil Hanfbäumchen die Palstiksackerl mit dem lustigen weißen Pulver und der Aufschrift „Cocain“ fand und natürlich sofort davon kostete. Sie verschuckte sich aber und bekam keine Luft mehr. Sie warf sich wild umher, rang um Luft und landete schließlich mit dem Gesicht in eben jenem weißen Pulver. Noch immer um Luft ringend atmete sie das Pulver tief ein.
Eine viertel Stunde später hatte sich Hanfbäumchen wieder so weit eingekriegt, dass sie, ohne um ihr Leben fürchten zu müssen, wieder einatmen und ausatmen konnte.
Aber nicht genung, dass sie überlebt hatte, so stellte sie fest, dass das Pulver ein angenehme Wirkung auf sie hatte.
Der Spaß war aber zu Ende, als ein paar Wochen später kein Pulver mehr übrig war, nochdazu war die Riesenspinne und die rosarote Schlange die Hanfbäumchen seit ein paar Wochen besuchten schon ein bisschen besorgniserregend.
Sie beschloss auf eine andere Droge umzusteigen und fand im Bücherregal ihrer Mutter ein Buch mit dem Titel „Kiffen für Anfänger -ein Grundkurs in 5 Lernschitten“.
Hanfbäumchen war überglücklich. „Endlich mal was neues!“, rief sie und riss das Buch aus dem Regal. Dieses hielt dieser Belastung aber nicht stand und brach, mitsamt einem halben Quadratmeter Verputz von der Wand. Hanfbäumchens einziger Komentar dazu war: „Ups!“
Hanfbäumchen war hin und weg. Der Kifferkurs interessierte sie wahnsinnig und das Buch wurde ihr ständiger Begleiter. Sie lernte auf dem Weg zur Schule im Bus, in der Schule, nach der Schule, vor der Schule und auf dem Klo. Am meisten lernte sie aber in der Zeit in der sie erst gar nicht zur Schule ging.

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